18 | 12 | 2017
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Interview mit dem Trainer unserer "Zweiten": Enzo Barbaro

Enzo, seit fast zwei Jahren bist Du nun Trainer unserer zweiten Mannschaft. Kannst Du Dich noch erinnern wie alles begann?

Ja sehr gut sogar. Als ich gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könnte die zweite Mannschaft zu übernehmen, habe ich mir etwas Bedenkzeit erbeten.

In dieser Zeit habe ich mir die Mannschaft bei zwei Spielen angesehen und da war mir schon klar, dass in diesem Team Potential steckt, welches nur raus gekitzelt werden muss. Also habe ich die Truppe übernommen und mir dies zur Aufgabe gemacht.

 

Unter deiner Leitung hat sich die Mannschaft von einem Kellerkind zu einer Spitzenmannschaft der Liga entwickelt, was sind aus deiner Sicht die Faktoren dafür?

Wir haben sehr viel an der Fitness und an der Taktik gearbeitet und ich habe den Jungs mein Verständnis vom Fußball näher gebracht.

Wichtig war es mir auch eine gewisse Kontinuität im Bezug auf die Spieler hinein zu bringen, damit nicht jeden Sonntag eine komplett andere Mannschaft auf dem Platz steht.

Dies haben wir dann im Laufe der Zeit und durch viele Trainingseinheiten hinbekommen, so dass wir uns immer wieder ein Stück weiterentwickelt haben und genau das machen wir immer noch Woche für Woche.

 

Auch außerhalb des Platzes sind deine Jungs eine Einheit. Musst Du das fördern oder kommt das aus der Mannschaft selbst?

Hier musste ich nicht sehr viel machen, da sich die Jungs ja schon seit einigen Jahren kennen, aber klar ist auch, je erfolgreicher die Mannschaft ist, desto besser die Stimmung.

Aber unser Jährlicher Weihnachtsabend oder unser Grillfest nach der Saison fördern den Zusammenhalt und ich muss sagen, dass macht einfach Spaß mit der Mannschaft auch außerhalb des Platzes was zu machen.

 

Was ist denn deine Idealvorstellung von Fußball?

Nichts Spektakuläres. Einfaches und schnelles Passspiel und dass die taktischen Vorgaben eingehalten werden.

 

Hast Du die Spieler für die Art von Fußball die Du Dir vorstellst? Oder was für ein Spielertyp würde der Mannschaft noch gut tun?

Ja die habe ich, jedoch sind wir noch nicht so gefestigt, dass wir immer dem Gegner unser Spiel aufdrücken. Aber daran werden wir weiter arbeiten und dass ist einer von mehreren Schritten die wir noch machen müssen.

In meiner Mannschaft habe ich alle Typen, mal ist der eine und mal der andere wichtig, je nach Situation und ganau dies tut der Mannschaft gut.

 

Kommen wir zur aktuellen Situation. Wie zufrieden bist Du selber mit der Entwicklung und wo muss das Team noch zulegen?

Mit der aktuellen Situation bin ich zufrieden, wir haben uns im Vergleich zum Vorjahr in vielen Dingen verbessert und stehen jetzt schon besser da als in der vergangenen Saison. Verbessern müssen wir uns noch in einigen Bereichen, aber dass ist normal denn wir wollen uns ja immer weiter entwickeln und so setzen wir uns immer neue Ziele.

 

Wie beurteilst Du eure Ausgangsposition vor dem Saisonendspurt und bei welchem Ergebnis wärst Du mit dem Verlauf zufrieden?

Die ist eigentlich ganz einfach, wenn wir die restlichen Spiele gewinnen, dann spielen wir die Relegation. Leider ist es aber doch nicht so einfach, denn mit Rohr, Stetten und Bernhausen kommen noch richtige Kracher. Was aber gut ist, es spielen alle da oben noch gegeneinander.

Egal wie die Saison jetzt noch ausgeht, unser eigentliches Ziel haben wir erreicht, dies war besser zu sein als letzte Saison.

 

Auch das Zusammenspiel mit der ersten Mannschaft und insbesondere mit dem Trainer Grigorios Dimoulatos scheint zu stimmen. Der Verein möchte gerne mit Dir weiterarbeiten. Es steht also einer weiteren Saison mit Trainer Enzo Barbaro nichts im Wege, oder?

Ja, dann greifen wir auch gemeinsam die kommende Saison an.

Doch bevor wir dieses Interview beenden, möchte ich noch etwas los werden.

Ich möchte mich bei meinem Co- Trainer, Philipp Massar, bedanken, für die großartige Unterstützung wärend der gesamten Saison!Bedanken möchte ich mich auch noch bei Jens Miller und den weiteren Mitgliedern der Abteilungsleitung.

Und wenn ich gerade dabei bin, geht noch ein großes Dankeschön an meine Familie.

So das wars dann auch, und ich freu mich auf die letzten Spiele und vielleicht dürfen wir auch noch in die Zugabe Relegation.

 

Vielen Dank Enzo. Dir und der Mannschaft wünschen wir nun natürlich erstmal alles Gute für den Saisonendspurt und den größtmöglichen Erfolg!

Interview mit dem Trainer unserer Ersten Tommy Anic

 

2 Jahre spielte Tommy Anic für den KV Plieningen und stieg mit dem Verein in die Bezirksliga auf. Inzwischen wohnt er seit einiger Zeit in Plieningen und geht nun in sein zweites Jahr als Trainer unserer ersten Mannschaft. 

Hallo Tommy, gut das die Sommerpause endlich vorbei ist und es wieder los geht oder?

Bevor wir aber auf die vor uns liegende Spielzeit schauen, hätten wir gerne einen kleinen Rückblick auf die letzte Saison von Dir. Wie beurteilst Du im Nachhinein das vergangene Jahr?

Hallo zusammen! Ja, endlich geht es wieder los!

Nach dem Umbruch mit 14 neuen Spielern können wir das letzte Jahr als „Findungsjahr“ bezeichnen. Die Spieler konnten sich an das Trainerteam gewöhnen, kennen die Fußball Philosophie der Trainer und wissen genau welches Verhalten und welche Einstellung toleriert werden bzw. welche Werte beim KV im Vordergrund stehen.

Im Vergleich zu den Vorjahren war die Trainingsbeteiligung sehr gut, wir konnten lange den Anschluss an die Spitze halten und ohne die zwei oder drei wirklich unnötigen Niederlagen in der Rückrunde wäre sogar der Relegationsplatz machbar gewesen. Insgesamt bleibt jedoch eine deutliche Verbesserung gegenüber dem neunten Platz in der Saison davor.

Darüber hinaus konnte das Trainerteam die Defizite der Mannschaft erkennen und bereits ab Ende April positionsbezogen und gezielt nach den notwendigen neuen Spielern schauen.

Kurz gesagt: es war ein insgesamt erfolgreiches Jahr mit Höhen und Tiefen. Es konnte ein klares Zeichen gesetzt werden, dass es fußballerisch wieder aufwärts geht beim KV und vor allem wurde eine gute Basis seitens der Abteilungsleitung und dem Trainerteam geschaffen, die uns alle bezüglich der Zukunft positiv und optimistisch stimmen sollte.

Dann lass uns nun auf die neue Saison schauen und dazu gehört natürlich auch die Vorbereitung. Wie lief es denn?

Die Vorbereitung verlief ganz gut obwohl wir urlaubsbedingt leider immer wieder auf den einen oder anderen Spieler verzichten mussten. Die Intensität der Trainingseinheiten wurde im Vergleich zum Vorjahr nochmal deutlich erhöht. Das Highlight war auch in diesem Jahr unserer Trainingslager, das durch langjährige Kontakte in Langerringen bei Augsburg stattgefunden hat. In den Vorbereitungsspielen konnten wir teilweise guten Fußball zeigen, aber es wurde auch deutlich, dass es noch eine Weile dauern wird bis die Mannschaft  den Fußball perfektioniert hat, den wir Trainer uns vorstellen.

Nach dem großen Umbruch im letzten Jahr wurde der Kader der Ersten vor dieser Saison gezielt verändert und verstärkt. Bitte erzähle uns kurz etwas zu den Zu- und Abgängen.

Wie bereits erwähnt wussten wir schon im April an welchen Positionen wir unseren Kader breiter und qualitativer besser aufstellen möchten. Daher wurden die Spieler Chrissi Bach, Quincy Collins, Alonso Yoan und Anis Ben Salem relativ früh als Neuzugänge besprochen und dann kontaktiert. Froh sind wir aber auch über die Zugänge von Michael Bach, Vehbi Saka, Thomas Chimaras, Ngam Ngangmuta und nicht zuletzt von Kai Hansen. Das sind alles Spieler, die vor allem menschlich zum KV und zu unserem Konzept passen, durch die wir uns aber auch  spielerisch breiter aufstellen, so dass wir nun auf jede Position doppelt besetz sind.

Ich möchte auch erwähnen, dass zum ersten Mal, seit Jahren, alle Spieler beim KV bleiben wollten. Wir haben mit Barjalei und Sabawun Khostwal allerdings zwei sehr gute Spieler bewusst abgegeben, die leider nicht ganz in das KV-Konzept gepasst haben. Mit Fadi Korkis haben wir dann einen weiteren guten Spieler verloren, der uns leider aufgrund seines Umzugs kurz vor Ende der Transferperiode verlassen hat.

Wir danken den drei jedenfalls für ihr Engagement und ihre Leistung beim KV und wünschen ihnen viel Erfolg bei ihren neuen Vereinen. 

Als Saisonziel wurde nun Platz 3-5 ausgegeben. Worauf kommt es an, dass dieses Ziel erreicht werden kann und was muss besser funktionieren als letztes Jahr?

Diese Saison haben wir einen breiten und qualitativ ausgeglichenen Kader, so dass eventuelle Ausfälle besser kompensiert werden können. Außerdem muss der Mannschaftsgeist immer im Vordergrund stehen! Taktisch sollten wir das Niveau stetig steigern und über die gesamte Saison konstante Leistung bringen, dann ist das Saisonziel sicher zu erreichen. Die größte Herausforderung für das Trainerteam wird es wohl sein, diesen breiten Kader über die Saison „bei Laune“ zu halten, da bekanntermaßen jeder Fußballer auf dem Platz stehen möchte.

An was wirst Du mit der Mannschaft in nächster Zeit vor allem arbeiten und wie sieht deine Idee vom Fußball aus, den Du mit dem KV Plieningen diese Saison spielen willst?

Wir möchten mit offensivem Kombinationsspiel überzeugen. Dazu gehört dann allerdings auch die Bereitschaft, nach Ballverlust schnell umzuschalten und in der Defensive mitzuarbeiten. Aktuell werden diese Abläufe immer wieder trainiert und verbessert. Des Weiteren soll Fußball Spaß machen und ein menschlicher Umgang miteinander gepflegt werden. Zudem sollen immer wieder eigene A-Jugendspieler ins Training mit integriert werden.

Letztlich wollen wir diese Saison immer ein Tor mehr schießen als der Gegner. (lacht)

Der TSV Bernhausen ist der große Favorit in dieser Spielzeit. Bemerkenswerterweise haben alle Trainer der Liga den gleichen Meisterschaftstip abgegeben.

Es geht also für den Rest der Liga nur um Platz zwei oder?

Klar, der TSV hat sich gut verstärkt und wird sicherlich um die Meisterschaft mitspielen, aber die Saison ist lang und es wäre falsch die anderen jetzt schon komplett abzuschreiben.

Denn es gibt weitere Mannschaften wie: Rohr, Omonia Vaihingen oder Birkach, die vorne mitmischen können. Außerdem traue ich auch Kosova Bernhausen oder Stetten mit Trainer Carsten Cibic eine Überraschung zu.

Und auch wir möchten natürlich so lange es geht den Anschluss an die Spitze halten. Letztlich wird aber derjenige Erfolg haben, der dauerhaft eine kompakte Mannschaftleistung, gepaart mit hohem Teamgeist auf das Feld bringen kann. Das haben die letzten Jahre mit den Meistern TSV Leinfelden und SV Sillenbuch bewiesen.

Tommy, vielen Dank für die Informationen! Dir, dem Trainerteam und den beiden Mannschaften wünschen wir alles Gute, viel Glück und eine hoffentlich verletzungsfreie Saison 2013/14!

H. D.

Interview mit Tommy Anic

Interview mit Tommy Anic

2 Jahre spielte Tommy Anic für den KV Plieningen und stieg mit dem Verein in die Bezirksliga auf. Inzwischen geht er in sein viertes Jahr als Trainer unserer ersten Mannschaft. 

Hallo Tommy, die ersten Spiele der neuen Saison sind bereits absolviert. Aber bevor wir auf diese Spielzeit schauen, hätten wir gerne einen kleinen Rückblick auf die letzte Saison von Dir. Wie beurteilst Du im Nachhinein das vergangene Jahr?

Zweigeteilt. Die Vorrunde war ziemlich durchwachsen und wir hatten zur Winterpause sechs Punkte Rückstand auf Platz zwei. Durch eine überragende Rückrunde konnten wir dann die Vizemeisterschaft erreichen und sind leider sehr unglücklich in der Relegation gescheitert. Aber insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Jahr und nach dem kurzen Gefühl der Enttäuschung über das Ergebnis im Relegationsspiel überwiegt schon Stolz und Zufriedenheit.

Der KV war die beste Mannschaft der Rückrunde. Hatte das Team nur einen unglaublichen Lauf oder hat sie sich gegenüber der Vorrunde einfach weiterentwickelt und war daher so stabil und erfolgreich?

Die Mannschaft hat sich sicher spielerisch aber auch taktisch weiterentwickelt und ist vor allem ein richtiges TEAM geworden. Robert Gold und ich sind überzeigt dass wir eine richtig gute Truppe zusammen haben und die Jungs wissen hoffentlich auch, was sie an uns Trainern haben. Dies führt zu Zusammenhalt, zu einem immer selbstbewussteren Auftreten und dann wird man meistens für den Einsatz auch belohnt. So entsteht dann eine überragende Rückrunde.

Dann lass uns jetzt auf diese Saison schauen. Wie beurteilst Du den Saisonstart?

Wir haben einen schlechten Start hingelegt, ganz klar. Wir haben bereits zu viele Punkte unnötig liegen lassen. Langsam kommen wir aber wieder in die Spur zurück und hoffen, dass wir die Ausrutscher, die fast alle Mannschaften im Laufe einer Saison haben, bereits hinter uns haben werden. Wir wollen jetzt erstmal den Anschluss an die Tabellenspitze halten und sind dann gespannt, ob der TSV Rohr weiterhin so konstant auftritt.

Trotz des Erfolges hat quasi kein Spieler den Verein verlassen, bist Du überrascht?

Nein, überhaupt nicht!!! Ich habe bereits den grandiosen Teamspirit erwähnt. Die Spieler sitzen nach dem Training oft  länger zusammen und unternehmen auch am Wochenende viel gemeinsam. Für Robert Gold und mich macht es einfach riesen Spaß mit diesen Jungs zu arbeiten. Und wenn sich alle wohl fühlen verlässt eben niemand den Verein.

Dafür könnt ihr ein paar neue Spieler begrüßen. Wie zufrieden seid ihr mit diesen Spielern und wie zufrieden seid ihr insgesamt mit der Qualität und der Breite des Kaders?

Letzte Saison sind wir bei dem einem oder anderen Spiel mit einem sehr knappen Kader angetreten. Aus diesem Grund und durch die Erweiterung der Liga auf sechzehn Mannschaften, mussten wir den Kader breiter aufstellen. Die Neuen passen qualitativ und menschlich in unsere Mannschaft, so dass wir sehr gut gerüstet sind um diese lange Saison erfolgreich zu absolvieren.

Als Saisonziel wurde ausgegeben, wieder so lange und so intensiv wie möglich oben mitzuspielen. Worauf kommt es an, dass dieses Ziel erreicht werden kann und wo muss sich die Mannschaft noch verbessern, damit das gelingt?

Klar, nach dem zweiten Platz im Vorjahr möchten wir gerne auch diese Saison ganz vorne mitmischen. Das Team muss dafür aber Sonntag für Sonntag ihr ganzes Potenzial abrufen. Und jedes Spiel ist ein bisschen anders aufgrund verschiedener Faktoren wie beispielsweise dem Spielfeld, dem Gegner, der jeweiligen Tabellensituation usw. Kurz gesagt, es ist nicht möglich gegen jeden Gegner in unserer Liga mit denselben Mitteln zu gewinnen. Hier müssen wir uns speziell bezüglich der Spielintelligenz noch steigern und auch gegen jeden Gegner mit der notwendigen Konsequenz auftreten.

Die Kreisligen im Bezirk wurden vor dieser Saison neu geordnet. Es wird viele Spiele gegen Traditionsvereine aus der Umgebung geben. Ist das ein Thema innerhalb der Mannschaft und wie beurteilt ihr die Liga?

Die Staffel ist in dieser Form neu aber die meisten Teams kennen wir trotzdem schon. Ich denke die Liga ist größer, aber nicht unbedingt stärker als letztes Jahr. Es sind viele Lokalderbys zu bestreiten mit all den dazugehörigen Emotionen, das ist super! Die Mannschaft verfolgt die Ergebnisse natürlich, aber der Fokus liegt immer ganz klar auf unserer eigenen Leistung, die wir eben kontinuierlich abrufen müssen. Die Frage ist dann auch, ob es wieder einem Team gelingt vorne weg zu marschieren, wie letztes Jahr Ümmet Stuttgart und aktuell dem TSV Rohr.Ansonsten bleibt es eben spannend bis zum Schluss!

Der Saisonstart war etwas holprig, was nicht ungewöhnlich ist nach einer erfolgreichen Saison. Was ist drin für den KVP in dieser Spielzeit und wann wäre es für Dich ein gutes Jahr?

Nachdem wir in der Anfangsphase der Saison bereits acht Punkte liegen gelassen haben, müssen wir die nächsten vier, fünf Spiele abwarten ob wir ganz oben dranbleiben können. Die offizielle Vorgabe lautet Platz eins bis vier und ich denke mit dem Erreichen einer dieser Plätze wäre es eine gute Saison. Wir haben keinerlei Druck, außer den, den wir uns selber machen. Wobei ehrlich gesagt für mich persönlich Platz eins oder zwei ein wirklich gutes Ergebnis bedeuten würde.

Tommy, vielen Dank für die Informationen! Dir, dem Trainerteam und unseren beiden Mannschaften wünschen wir viel Glück und alles Gute für die Saison 2015/16! 

Interview mit dem Trainer unserer Ersten, Grigorios Dimoulatos

Grigorios Dimoulatos ist seit November 2016 der Trainer der ersten Mannschaft des KV Plieningen. Hier gibt er uns ein paar Einblicke und stellt unserem KV gleichzeitig ein tolles Zeugnis aus.

Gregy, Du hast die erste Mannschaft vor fast eineinhalb Jahren übernommen hast. Wie hast Du Dich im Erwachsenenfussball eingefunden und was sind die wichtigsten Erkenntnisse die Du bisher gewinnen konntest.

Eineinhalb Jahre? Wie die Zeit vergeht ...
Rückblickend muss ich sagen, dass ich mich damals sehr schnell eingefunden habe. Dies habe ich der Mannschaft, die mich damals gut aufnahm und auch meinem Co-Trainer Gogo Kalpakidis zu verdanken, mit dem ich mich gut ergänze.

Bedanken möchte ich mich aber auch bei allen Beteiligten vom KV, die mir von Anfang an das Vertrauen geschenkt haben.

Die wichtigsten Erkenntnisse waren seitdem: im Herrenfussball Kreisliga gibt es nicht jung oder alt, sondern gut und nicht ganz so gut. Und die Kreisliga ist durch die Verschmelzung von drei auf zwei Staffeln viel interessanter geworden. Insgesamt muss ich sagen, ist die Trainertätigkeit viell anspruchsvoller als gedacht!

 

Warst Du von etwas im positiven oder negativen Sinn überrascht und was ist in der Zeit besonders gut oder schlecht gelaufen?

Positiv überrascht war ich über die schnelle Umsetzung meiner Ideen durch das Team. Die Mannschaft hatte das damals wirklich gut, nachdem der Trainerwechsel ja recht spontan zustande kam. Negativ für mich war damals die Auflösung unserer A-Jugend. Der Aufstieg durch den Jahrgang 96 verpuffte und es fühlte sich an, wie ein Kartenhaus, daß da zusammengefallen war.

Was damals richtig gut lief war das frühzeitige Erreichen unseres Saisonziels "Klassenverbleib". Was nicht so toll war? Mit Sicherheit die Platzierung am Ende. Diese sagt Platz 9! Die Jungs waren aber definitiv besser als Platz 9.

 

Kommen wir zur aktuellen Saison. Wenn Du auf den Sommer und die Hinrunde zurückblickst, bist Du zufrieden mit der Mannschaft, der Entwicklung und dem Tabellenplatz?

Ich bin mehr als nur zufrieden mit meinen Jungs und deren Entwicklung in der Hinrunde! Wenn ich überlege, dass ich im Sommer 2016 noch ohne Torspieler in die Planung gehen musste, so finde ich den aktuellen Tabellenplatz "sehr schick". Es hätte auch anders laufen können und jeder der sich im Fußball auskennt weiß wie schnell das auch nach hinten losgehen kann.

 

Nun sind bereits einige Spiele in der Rückrunde gespielt. Was sind denn die Ziele für den Rest der Saison?

Wir wollen es diesmal besser machen als in der Vorsaison und im oberen Drittel die Tabelle abschließen. Was aber in der Gesamtsumme hängen bleibt, werden wir sehen. Es bleibt jedenfalls spannend ... Normalerweise müsste an dieser Stelle ein Trainer erwähnen, dass er die Aufstiegsfavoriten ärgern möchte oder ähnliches. Ich sehe das anders, weil für mich jedes Spiel wichtig ist und wir von Spiel zu Spiel denken.

 

Der Verein, die Trainer, sicher auch die Mannschaft und jeder einzelne Spieler wollen sich ständig weiter entwickeln. Wie siehst Du die einzelnen Bereiche und was wird nötig sein um die nächsten Schritte zu gehen?

Ein wichtiger Punkt ist für mich die langfristige Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Wir wollen die nächsten Schritte in Ruhe angehen und diese gut vorbereiten, damit wir in 1-2 Jahren noch konkurrenfähiger sind. Ein weiterer Punkt wird mit Sicherheit die Zusammenstellung des Kaders sein. Optimal wäre wenn jede Postion gleichwertig doppelt besetzt wäre.

 

In David Gzim hat der KV Plieningen einen bekannten Namen als neuen sportlichen Leiter gewinnen können. Ihr tauscht euch bereits ständig aus. Magst Du uns ein paar Einblicke geben?

Gerne. Er ist sehr ballverliebt! Gefühlt sind es mindestens 20 Bälle die er daheim besitzt und über jeden einzelnen Ball kennt er die Geschichte dazu. Ich dachte immer ich wäre "im positiven Sinne" ein Fussballverrückter, aber dann ist David ein Fussball-Psychopat! Ich habe mich sehr gefreut als mich die Nachricht erreichte und wir uns das erste Mal ausgetauscht haben. David ist eine Bereicherung für den gesamten Club und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm.

 

Du selber bist vor einiger Zeit in die Nähe von Leonberg gezogen und hältst dem KV trotzdem weiter die Treue, das ist super! Was sind deine Gründe?

Ich fühle mich einfach "sauwohl" und ich habe nicht vergessen, was der Verein für mich getan hat. Beim KV durfte ich meine letzte Runde als aktiver Spieler drehen, durfte in Ruhe meine Trainerbrille aufsetzen und meine ersten Schritte machen als Coach. Unterstützung aus allen Richtungen im Verein, dieses Gefühl gibt mir sehr viel.

Darüber hinaus haben wir eine wirklich schöne Sportanlage, ein gemütliches Clubhaus mit sehr gutem Essen und eine junge Abteilungsleitung, die immer alles für Verein, Trainer und Mannschaften gibt.

Vielen Dank Gregy für die interessanten Einblicke! Dir und der Mannschaft wünschen wir natürlich eine gute Rückrunde, daß alle gesund bleiben und viel Spaß und Erfolg in den nächsten Wochen und Monaten!

 

Interview mit Torsten und Luis

 

Interview mit Den Kapitänen der Ersten Torsten & Luis

 

 

Die Vorbereitung ist vorbei, endlich geht es wieder los. Im letzten Test wurde der TV Echterdingen mit 2:1 geschlagen. Torsten, Luis, ein Sieg im letzten Spiel vor dem Saisonstart tut immer gut, oder?

Luis Fanelli: Ja, klar! Es war ein guter Test und wir sind mit dem Spiel und auch mit dem Ergebnis zufrieden. Aber wir können das schon richtig einordnen, denn der TV Echterdingen war sicher auch nicht in Bestbesetzung angetreten und so richtig zählt es natürlich erst nächste Woche gegen Kosova Bernhausen.

 

Wie lief denn die Vorbereitung, seid ihr fit und bereit?

 Torsten Dörrer: Davon sind wir überzeugt, schließlich haben wir im Winter quasi durchtrainiert und Sonntags immer in der Halle gespielt. Zudem hat sich die gesamte Mannschaft Donnerstags immer freiwillig zum Trainieren getroffen. Auch die Vorbereitung war gut, mit zwei Siegen und zwei Unentschieden blieben wir ungeschlagen. Aber jeder kennt das, die Vorbereitung sagt dann nicht zwingend was über den Saisonverlauf aus.

 

Wie zufrieden seid ihr denn mit dem Verlauf der Hinrunde?

 Luis Fanelli: Die Hinrunde war insgesamt ganz gut. Was uns ein wenig ärgert sind die verlorenen Punkte bei den beiden Unentschieden daheim. Auch die Spiele bei Ümmet Stuttgart und in Rohr mussten wir nicht verlieren.

Torsten Dörrer: Wir hatten aber auch einige verletzte Spieler, die uns teilweise sehr gefehlt haben. Platz vier ist insgesamt in Ordnung und jetzt schauen wir was in der Rückrunde noch geht.

 

Wie sieht es denn innerhalb der Mannschaft aus? Da scheint es ja zu passen wenn ihr euch auch noch in der Winterpause zum Spielen trefft.

 Torsten Dörrer: Ja, das ist wirklich so. Ich habe in neun Jahren hier beim KV noch nie eine Mannschaft mit einem solchen Zusammenhalt und Teamgeist erlebt. Hier ist richtig was zusammen gewachsen und jeder für den anderen da.

Luis Fanelli: Das kann ich nur bestätigen. Es gibt keine Grüppchenbildung, weder auf dem Platz noch außerhalb. Die Trainer haben das auch super gefördert, so daß wir schnell ein echtes Team geworden sind.

 

Noch ein kurzer Blick in die Zukunft, was ist noch drin in dieser Saison?

 Torsten Dörrer: Wir haben uns keinen bestimmten Platz vorgenommen, schauen jetzt mal von einem Spiel zum anderen und wollen einfach gemeinsam Spaß und Erfolg haben. Alles ab Platz 5 wäre für mich ok. Wir wollen uns einfach persönlich und als Mannschaft weiterentwickeln und weiter als Einheit auftreten.

 

Dann alles Gute euch und der Mannschaft und bleibt vor allem gesund! 

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