17 | 07 | 2018
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TSV Jahn Büsnau  –  KV Plieningen  0:1

Mit dem TSV Jahn Büsnau hatte der KV Plieningen an diesem Wochenende einen formstarken Gegner vor der Brust. Nach vier Siegen in Folge in der Liga inzwischen bis auf Platz sechs geklettert, schlugen die Büsnauer unter der Woche im Pokal auch den Bezirksligisten Spvgg Möhringen. Doch der KV befindet sich ebenfalls auf einem guten Weg und wollte diesen durch einen Sieg fortsetzen.

Das Team von Grigorios Dimoulatos begann das Spiel dann auch überlegen. Es wurde schnell klar, daß der KV das ausgewogenere und etwas reifere Team ist. Auch ohne den gelb-rot gesperrten Panneerselvam beherrschten die Gäste das Geschehen von Anfang an, insbesondere weil die Defensive die beiden Schlüsselspieler des Gegner, Tenuta und Yazici, jederzeit gut im Griff hatte. Einziger Makel, die guten Plieninger Einschussmöglichkeiten konnten nicht in Zählbares umgewandelt werden. So scheiterten vor allem Yannis Karas mit seinem Schußvesuch nach einem Eckball und der mustergültig freigespielte Durim Jashari. So ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Pause.

Im zweiten Spielabschnitt konnte sich der Gastgeber ein bisschen besser befreien und das Spiel offener gestalten. Zu richtig klaren Möglichkeiten kam Jahn Büsnau aber weiterhin nicht, denn die Abwehr des KV stand, im Gegensatz zu dem verrückten Spiel vor einer Woche, wieder gewohnt souverän. Auf der Gegenseite konnte sich der KV Plieningen immer wieder spielerisch recht ansprechend in die nähe des Strafraums kombinieren, doch dann fehlte diesmal häufig der letzte Pass und die absolute Konsequenz. Kurz vor dem Ende sollte jedoch trotzdem noch der insgesamt verdiente Siegtreffer für die Jungs vom Wolfer fallen. Denn als Yannis Karas im Strafraum im Strafraum gelegt wurde gab es einen berechtigten Strafstoß. Gogo Kalpakidis löste diese Aufgabe souverän und traf zum 0:1. In der Schlußminute hatte der Gastgeber dann nochmal einen gefährlichen Freistoß aus 18 Metern, setzte diesen aber neben das Tor. So endete das Spiel mit einem knappen, aber verdienten Plieninger Sieg.

Der KV Plieningen löste die nicht ganz einfache Auswärtsaufgabe durch eine läuferisch und kämpferisch ansprechende Leistung. Spielerisch muss bis zum nächsten Sonntag allerdings noch eine Steigerung her. Denn dann gastiert der starke Aufsteiger und Tabellendritte aus Plattenhardt im Wolfer.

 

KV Plieningen  –  Spvgg Stetten  6:5

Mit dem Spiel gegen Stetten begann für den KV Plieningen die erste richtungsweisende Phase der Saison, denn je nach Ausgang ändert sich momentan in der Tabelle möglicherweise Entscheidendes und gibt dann Aufschluss darüber, ob man diese Saison eher nach oben schauen darf oder nach unten schauen muss.

Das sich ein dermaßen verrücktes, teilweise selbst für Kreisligaverhältnisse chaotisches Spiel entwickeln würde, war in der ersten halben Stunde nicht abzusehen. Beide Mannschaften waren um Kontrolle bemüht, konterten aber teilweise auch recht gut. Beide Teams waren aber ebenso nicht zwingend genug in ihren Aktionen. Dann der erste KV-Treffer durch Iannis Karas, nach starker Balleroberung von Durim Jashari und klugem Querpass von Simon Beiser. Doch wenig später war der Vorsprung bereits wieder dahin, als Stetten das erste Mal in einem Gegenstoß seine Geschwindigkeit ausspielte und Torjäger Otterbach traf. Kurz vor der Pause die erste völlig verrückte Phase des Spiels. Zunächst setzte sich Karas stark über rechts durch, passte in der Mitte auf Ismael Useini und der machte das 2:1. Erneut hielt der Vorsprung aber nur kurz, denn im Gegenzug fiel der direkte Ausgleich. Als beide Mannschaften schon mit einem Unentschieden in die Pause gehen wollten, profitierte Simon Beiser von einer unglücklichen Aktion des Stettener Torspielers und markierte per Kopf die Halbzeitführung.

Der KV wollte in der zweiten Halbzeit das Spiel etwas beruhigen und kontrollierter agieren. Die Spvgg Stetten musste kommen und versuchte durch viel Einsatz der Begegnung eine Wende zu geben. Der erneute Ausgleich fiel dann in einer Situation, als der Gast wieder einmal seine Geschwindigkeit gut ausspielen konnte und sich Otterbach im Laufduell mit Fabian Gerdon durchsetzte. Die Karten wurden also nochmal neu gemischt und der ansonsten sehr stark leitende Schiedsrichter mischte mit. Nach einem Laufduell entschied er in der 65. Minute auf Foul von Torsten Dörrer und Strafstoß für die Gäste. Keiner, nicht mal die Gäste, verstanden warum, doch Otterbach ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte zur erstmaligen Gästeführung. Doch auch diesmal hatte eine Führung nur kurzen Bestand, denn der sehr starke Sammy Panneerselvam fasste sich drei Minuten später aus der Distanz ein Herz und traf zum Plieninger Ausgleich. Damit aber nicht genug, denn zwei Minuten später nutzte Durim Jashari einen Stellungsfehler in der Stettener Hintermannschaft zur erneuten Plieninger Führung. Der Wahnsinn im Wolfer war aber noch nicht zu Ende. Einen schön herausgespielten Angriff konnte Stetten wiederum zum 5:5 nutzen. Schließlich forderten die Gäste ein paar Minuten vor Schluß (berechtigterweise) Elfmeter, doch diesmal blieb die Pfeiffe des Unparteiischen stumm. Ausgleichende Gerechtigkeit sagt man dazu wohl, auch wenn es immer falsch klingt, wenn Fehlentscheidungen gegeneinander aufgerechnet werden. Insgesamt war es allerdings ein für den Schiedsrichter Frederik Bosch wirklich schwer zu leitendes, intensives Spiel, in dem beide Mannschaften weiter voll auf Sieg spielten. Der gute Iannis Karas hatte zehn Minuten vor Schluss die beste Chance zum Siegtreffer, als er sich alleine vor dem Keeper den Ball zu weit vorlegte. So endete diese verrückte Partie mit einem märchenhaften Schlussakt. Der inzwischen in Unterzahl spielende KV Plieningen, bei dem der aufopferungsvoll kämpfende Sammy Panneerselvam fünf Minuten vor Schluss gelb-rot sah, bekam in der Nachspielzeit nochmal Freistoß. Scharf hereingebracht von Karas, fand der Ball den Kopf von Torsten Dörrer und der, mit einem Achillessehnensiss fünf Monate verletzte Kapitän, köpfte den viel umjubelten Siegtreffer.

Eigentlich hatten beide Mannschaften für ihre starke kämpferische Leistung an diesem Sonntag drei Punkte verdient gehabt. Für den KV war es ein toller Sieg der Moral, der einen richtungsweisenden Charakter haben kann. Hierzu müssen aber die Fehler abgestellt und dann bei formstarken Büsnauern nachgelegt werden. Hervorzuheben ist diesmal der Charakter und der unbändige Siegeswille des gesamten Teams, durch den die drei Punkte quasi erzwungen wurden,                                   H.D. .

KV Plieningen – Omonia GFV Vaihingen 4:2

Eine knappe Niederlage gegen Liga-Topfavorit TSV Bernhausen, ein leistungsgerechtes Unentschieden gegen Heumaden, dazu zwei Pflichtsiege auswärts in Lauchhau und bei der SG West. Das Heimspiel gegen Omonia Vaihingen war für den KV Plieningen also eine wichtige Standortbestimmung für die Leistungsfähigkeit der Mannschaft. Gleichzeitig stellte sich im Wolfer die grosse Frage, ob man sich durch einen Sieg weiter in der oberen Tabellenhälfte einnisten kann.

Die Partie begann direkt mit einem Höhepunkt als Gogo Kalpakidis in der ersten Spielminute mit einem Heber aus dreissig Metern nur die Latte traf. Beide Mannschaften waren danach um Spielkontrolle bemüht, die besseren Möglichkeiten hatte jedoch zunächst die Heimelf, doch Simon Beiser und Durim Jashari verzogen. Nach einer Viertelstunde dann die Führung für den KV, Spielaufbau aus der Abwehr, dann wurde das Spiel über die linke Seite schnell gemacht und Jashari traf auf Vorarbeit von Krasimir Dimitrov zum 1:0. Aber Omonia Vaihingen wehrte sich und verbuchte danach selbst gute Möglichkeiten um zum Ausgleich zu kommen. Das Tor fiel allerdings wieder auf der anderen Seite, als der aufgerückte Fabian Gerdon fünf Minuten vor der Pause einen Konter zum zweiten Plieninger Treffer abschloss.

Im zweiten Durchgang konnte sich zunächst keine der beiden Mannschaften richtig gefährlich in Szene setzen. Zwanzig Minuten vor dem Ende war es dann Gogo Kalpakidis der durch eine starke Aktion die endgültige Entscheidung herbeiführte. Nach einem schönen Pass von Nadyl Ibrocy ließ er zwei Verteidiger und den Torwspieler aussteigen und traf zum 3:0. Die Moral der Griechen war nun gebrochen und der KV verbuchte weitere Möglichkeiten das Resultat noch zu erhöhen. Letztlich machte kurz vor Schluß Ismael Useini den vierten Plieninger Treffer an diesem Tag. Doch wie schon in Lauchhau hatte die Wolferelf auch an diesem Tag ein Herz für den Gegner. Völlig unnötig ließ man in der Schlußminute noch zwei Tore nach Freistößen von aussen zu, auch wenn zumindest ein Ehrentreffer für die Griechen sicher nicht unverdient war.

Auch wenn die beiden Gegentore kurz vor Schluß ärgerlich waren, so wurde eine gute Plieninger Leistung mit drei Punkten und Tabellenplatz vier belohnt. Dies gilt es jetzt bei Aufsteiger Tuna Spor zu bestätigen.

Aufstellung:

C. Tatarusanu – V. Ibrocy (56. D. Amoruso), A. Ben-Salem, F. Gerdon, L. Fanelli – I. Nady, S. Panneerselvam, K. Dimitrov (53. N. Araya), G Kalpakidis – D. Jashari (85. T. Dörrer), S. Beiser (56. I. Useini)

 

 

 

 

Nach zuletzt starken Ergebnissen in der Liga fuhr man mit breiter Brust nach Stetten. Um sich weiter im oberen Tabellendrittel festzusetzten, musste dort gepunktet werden. Außerdem kam es gegen Tuna zum Bruderduell, denn die beiden ehemaligen Plieninger Spieler Ahmed und Kahled Ben-Salem laufen mittlerweile für den Gegner auf, wohingegen Anis mittlerweile in der fünften Saison dem KVP die Treue hält. Trainer Dimoulatos konnte nahezu aus dem vollem Schöpfen und hatte eine starke Elf am Start.

Es entwickelte sich von Beginn an eine kampfbetonte Partie, in der der KV die etwas bessere Spielanlage hatte. Die erste Großchance hatten jedoch die Hausherren, aber diese machte Tatarusano im KV-Gehäuse zunichte. Auf der Gegenseite hatte Kalpakidis die Möglichkeit zur Führung, doch er verzog aus guter Position. Mit zunehmender Spieldauer übernahm der KV das Kommando auf dem Feld und erspielte sich auch einige Hochkaräter. Eine Doppelchance durch Dimitrov und V. Ibrocy blieb jedoch ebenso ungenutzt, wie die wohl beste Chance in der ersten Hälfte, als nach einer Freistoßflanke A. Ben-Salem aus kurzer Entfernung den Ball nicht über die Linie brachte. 

In Hälfte zwei kamen die Hausherren besser aus der Kabine, gewannen viele Zweikämpfe im Mittelfeld und kamen zunehmend gefährlich nahe an das KV-Gehäuse, allerdings ohne sich dabei die ganz großen Chancen zu erspielen. Die Defensive stand weitestgehend sicher. Insbesondere an Gerdon kamen die gegnerischen Angreifer nicht vorbei und zogen ein ums andere Mal den Kürzeren. In der Offensive ließ man jedoch den Ball nicht mehr gut laufen. Viele lang geschlagene Bälle waren leichte Beute der Tuna-Abwehr und so kam die große Chance zur Führung in Hälfte zwei eher überraschend: Als einem Tunaspieler im Strafraum der Ball an die Hand sprang, zeigte der Schiedsrichter auf dem Elfmeterpunkt. Der sonst sehr sichere Schütze A. Ben-Salem konnte die Chance jedoch nicht nutzen und scheiterte an Kentencimen im Tuna-Gehäuse. In der Schlussphase hatte der KV wieder mehr Spielanteile und auch zwei Großchance durch die Eingewechselten Useini und Beiser, doch beide scheiterten ebenfalls an Kentencimen. Am Ende wollte der KV wohl zu viel und entblößte die Abwehr. In der 92. Minute hatte der KV noch Glück, als ein Tuna-Angreifer freistehend den Ball neben das Tor setzte. Doch in den Schluss-Sekunden kam wieder ein Angreifer frei durch, die Abwehr reklamierte Abseits, und obwohl Taturasmu im Eins-gegen-Eins abwehren konnte, hatte er dann beim Nachschuss das Nachsehen. Der Schiedsrichter pfiff unmittelbar danach ab und so endete die Partie mit 1:0.

Denkbar unglücklich verlor der KV in der Schluss-Sekunde einen Punkt; es wäre auch durchaus mehr drin gewesen. In einer hart aber nicht unfair geführten Partie, fehlte an diesem Tag die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Gehäuse, aus den wenigen klaren Chancen ein Tor zu erzielen.  In der nächsten Woche geht es wieder gegen ein Stettener Team, diesmal beim Heimspiel gegen den Spvgg Stetten.

 

Aufstellung:

C. Tatarusanu – V. Ibrocy (F. Dragusha), A. Ben-Salem, F. Gerdon, L. Fanelli – I. Nady, S. Panneerselvam, K. Dimitrov (S. Huber), G. Kalpakidis – D. Jashari (I. Useini), I. Karas (S. Beiser).

 

J.M.

1.FC Lauchhau-Lauchhäcker – KV Plieningen 2:4

Nach einer insgesamt leistungsgerechten Punkteteilung vor einer Woche gegen den TSV Heumaden, stand auswärts für den KV Plieningen erneut eine Pflichtaufgabe auf dem Programm. Wie schon bei ersten Gastauftritt in Stuttgart-West, waren drei Punkte in Lauchhau fest einkalkuliert.

Auch vom Spielverlauf ähnelte vieles dem ersten Auftritt bei der SG-West. Der KV Plieningen war von Anfang an spielbestimmend und verbuchte auch dieses Mal die erste 100%ige auf seiner Seite. Doch Gogo Kalpakidis vergab die große Chance zur Führung nach elf Minuten. Dies war ebenfalls eine Parralele zum Spiel in West, genauso wie der weitere Spielverlauf. Das Spiel wurde nämlich zerfahrener, umkämpfter und von Plieniger Seite immer wieder zu unsauber. Dennoch konnte der Gast seine Überlegenheit vor der Pause doch noch in ein Tor umwandeln, nach einem schönen Zuspiel von Neuzugang Krasimir Dimitrov, ließ Yannis Karas den Keeper aussteigen und traf zur Pausenführung.

In der Halbzeit musste Trainer Dimoulatos leider Manu Sobotta verlezungsbedingt auswechseln, nachdem dieser kurz vor der Halbzeit sehr rüde umgetreten worden war. Das Gästeteam zeigte sich von der harten gangart der Gastgeber allerdings weiter unbeeindruckt und erzielte durch Durim Jashari`s Abstauber kurz nach dem Wechsel das 0:2. Auch das 0:3 nach einer Stunde war in der Höhe verdient, Fabi Gerdon schraubte sich nach einer Eckballvariante am höchsten und vollendete Gogo Kalpakidis Flanke gekonnt. Was passierte und vor allem in den letzten 15 Minuten seinen Lauf nahm, gefiel Trainer Dimoulatos überhaupt nicht. Immer wieder wurden gute Angriffe überheblich und unsauber gespielt und fahrlässig vergeben. So reichte es nur noch zu einem weiteren Tor durch Kalpakidis, auf Vorarbeit von Simon Beiser. Aber auch die Abwehr schaltete nun drei Gänge zurück und so trafauch  Lauchhau noch zwei mal in den Schlußminuten.

Unter dem Strich steht ein souveräner Auswärtserfolg, der allerdings beosnders durch die letzten 15 Minuten sehr getrübt wurde. Am Ende reichten 30 gute Minuten nach der Pause für ungefährdete drei Punkte. Der Trainer und das team wissen, daß das nächste Woche gegen Omonia wohl nicht reicht und wo es anzusetzen gilt.