17 | 07 | 2018
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KV Plieningen II auf FuPa 
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TSV Steinenbronn  –  KV Plieningen  3:7

Nachholspiel am Ostermontag für den KV Plieningen, es ging zum TSV Steinenbronn. Gleichzeitig war dieses Spiel ein Wiedersehen mit dem ehemaligen KV-Coach Tommy Anic, der die als Geheimfavoriten in die Runde gestarteten Kroaten vor dem drohenden Abstieg retten soll.

Es ging turbulent los in den Sandäckern, denn bereits in der zweiten Minute konnte Gogo Kalpakidis die Plieninger Führung erzielen. Doch im Gegenzug erzielten die Gastgeber nach einer zu kurzen Abwehr umgehend den Ausgleich. Nach einer Viertelstunde schied Kapitän Torten Dörrer dann mit einer stark blutenden Platzwunde aus, doch der KV ließ sich davon nicht beeindrucken. Erneut Kalpakidis und Ismael Useini stellten nach einer halben Stunde auf 3:1. Der TSV konnte allerdings durch einen von Toptorjäger Agatic verwandelten Foulelfmeter noch vor der Pause verkürzen.

Verbissen kämpfende Kroaten kamen fünf Minuten nach Wiederanpfiff, im Anschluß an einen Freistoß, zum Ausgleich. Doch diesmal folgte die Plieninger Antwort im Gegenzug. Der an diesem Tag sehr gut aufgelegte Useini hatte sich den Torspieler ausgeguckt und überwand ihn mit einem starken Lob aus 20 Metern Entfernung. Die Kroaten versuchten nun alles um den erneuten Ausgleich zu erzielen, waren allerdings defensiv immer anfälliger für Konter. Einen davon konnte der eingewechselte Desmond Ogbonna zum fünften Plieninger Treffer nutzen. Spätestens mit dem berechtigten Foulelfmeter eine Viertelstunde vor Schluß, den Ismael Useini verwandelte, war das Spiel gelaufen. Useini war es auch, der den Schlußpunkt unter eine turbulente Partie setzte, indem er mit seinem vierten Tor seine starke Leistung krönte.

Ein verdienter, wenn auch etwas zu hoch ausgefallener Plieninger Sieg. Der KV konterte in der zweiten Hälfte sehr geschickt und eroberte sich so Platz vier zurück. Diesen gilt es nun bei Omonia Vaihingen zu verteidigen. Mit einer ähnlich starken Offensivleistung ist für das Team auch dort etwas drin.   hd    

KV Plieningen  –  1.FC Lauchhau-Lauchhäcker  3:1

Die junge Lauchhauer Elf kam mit einem guten Lauf zum Auswärtsspiel in den Wolfer. Drei Spiele in Folge hatten die Gäste gewonnen, darunter gegen Gablenberg und bei Kosova Bernhausen. Man war also gewarnt beim KV Plieningen.

In der ersten Spielhälfte tat sich der KV dennoch schwer. An verschiedenen Stellen wurden die taktischen Vorgaben nicht hundertprotzentig umgesetzt und so kam die Heimelf nur zu zwei guten Möglichkeiten. Die beste davon hatte Valdet Ibrocy, der allerdings etwas lange zögerte. Zudem fand ein gefährlicher Versuch aus der zweiten Reihe nicht den Weg ins Tor. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit erzielte der Gast dann, nach einem individuellen Fehler, fünf Minuten vor dem Wechsel die Führung.

Im zweiten Abschnitt machten es die Jungs von Grigorios Dimoulatos besser. Nachdem sich Gogo Kalpakidis gegen mehrere Gegenspieler durchsetzen konnte und querlegte, machte Yannis Karas zunächst den Ausgleich. Eine Viertelstunde vor dem Ende erzielte schließlich der eingewechselte Anis Ben Salem, nach einem gefährlichen Freistoß von Marc Decker, die Plieninger Führung. In der Nachspielzeit konnte der ebenfalls eingewechselte Nouri Labidi, gegen eine offene Gästeabwehr und auf Vorlage des besten Assistgebers der Liga, Yannis Karas, die Entscheidung erzielen.  

Aufgrund der zweiten Halbzeit letztlich ein verdienter Erfolg des KV Plieningen.

Bitter ist der langfristige Ausfall von Torschütze Anis Ben Salem, der sich das Kreuzband riss. Inzwischen die vierte Verletzung dieser Art beim KV in dieser Saison. Durim, Jakub, Dome und Anis, gute Besserung Jungs und Kopf hoch!

Für den KV stehen nun zwei schwierige Auswärtsaufgaben an, zunächst geht es am Ostermontag zum Nachholspiel beim TSV Steinenbronn und danach zum Tabellennachbarn Omonia Vaihingen. Zwei Spiele in denen sich die Mannschaft beweisen kann.

hd  

KV Plieningen  –  SG Stuttgart-West  8:0

Keine Frage, an diesem Sonntag waren beim KV Plieningen drei Punkte Pflicht. Es ging bei bestem Fussballwetter auf dem heimischen Rasen gegen Schlußlicht SG Stuttgart-West. Die Gäste, auch wenn sie sich vermutlich langsam schon mit der nahenden Rückkehr in die B-Klasse auseinandersetzen, hatten in der Rückrunde bereits gegen viele Topteams der Liga antreten müssen und sich dabei meist achtbar aus der Affäre gezogen.

Trainer Grigorios Dimoulatos hatte wieder einige Alternativen mehr im Kader und stellte diesmal zudem etwas um, damit mehr Druck auf die generische Abwehrreihe entsteht. Dies zahlte sich bereits nach fünf Spielminuten aus, als der Mann für die spektakulären Tore in Reihen des KV zuschlug. Manu Sobotta nagelte einen Distanzschuß aus 25 Metern in den Winkel. Die Heimelf setzte direkt nach, setzte die Gäste konsequent unter Druck und erzielte durch Isamel Useini, Yannis Karas und Georgios Kalpakidis schnell drei weitere Treffer. Nach 23 Spielminuten war die Partie somit entschieden. Doch der KVP hatte bei perfekten Bedingungen weiterhin Lust auf Fussball und ließ, erneut durch Useini sowie Marc Decker bis zur Pause weitere Tore folgen. Den Trainer und ehemaligen Herren der ruhenden Bälle wird vor allem das äusserst sehenswerte Tor von Marc Decler gefreut haben, denn das erste Mal seit sechs Monaten wurde wieder ein Freistoß direkt verwandelt. Und das äußerst sehenswert, aus ca. 30 Metern mit Gewalt und der Hilfe der Lattenunterkante, einfach stark!

Bei 6:0 zur Halbzeit könnte man den Eindruck haben, daß die SG West im Schongang antrat oder sich frühzeitig in die Niederlage fügte. Dem war aber absolut nicht so. Vielmehr muss an dieser Stelle der Kampfgeist der Gäste erwähnt werden, der bereits vor dem Spiel erwartet wurde und der in der zweiten Halbzeit auch verdientermaßen endlich erfolgreich war. Denn bis zehn Minuten vor Schluß fiel kein weiterer Treffer. Zweikämpfe wurden dabei intensiv, aber nie unsportlich geführt. Doch dann nutzten Ismael Useini und der junge Nouri Labidi die andauernde Plieninger Dominanz doch noch zu zwei weiteren Treffern.

Es war noch nicht alles gut im Wolfer, doch acht Tore muss man gegen diesen nie aufgebenden Gegner erst mal machen. Was das wert ist, zeigt sich aber erst in den nächsten Wochen. Dann geht es zunächst einmal nach Heumaden und da wartet ein ganz anderes Spiel auf den KV Plieningen.  hd

TSV Heumaden   KV Plieningen  2:2

Für den KV Plieningen stand an diesem Sonntag das Derby beim TSV Heumaden an. Klar war, der Gegner ist unangenehm zu spielen und befindet sich zudem in einer starken Form. 

Zu Spielbeginn machte es der KV gut, kontrollierte das Geschehen und erarbeitete sich einige vielverspechende Szenen, in denen der Abschluss aber misslang. Das Heimteam stand recht tief und verteidigte häufig mit langen Bällen, die dann zumeist wieder in den Reihen der Wolferelf landeten. Nach einer halben Stunde die zu deisem Zeitpunkt verdiente Gästeführung, als Anis Ben Salem einen Eckball von Nadyl Ibrocy zum 0:1 verwerten konnte. Auch in der Folge hatte die Mannschaft von Grigorios Dimoulatos einige gute Situationen um das Ergebnis auszubauen, spielte diese aber nicht konsequent genug zu Ende und so ging es mit einer knappen Führung in Durchgang zwei.

Hier bekamen die Zuschauer eine völlig veränderte Heumadener Mannschaft zu sehen. Deutlich aggressiver und mit mehr Risiko in ihrem Spiel, kauften sie nun unkonzentrierten Plieningern den Schneid ab. Ungenauigkeiten im Passspiel bauten das Heimteam zusätzlich auf. So fielen zunächst der Ausgleich und schließlich, drei Minuten vor Spielende, nach einem zu kurz geratenen Abstoß, die Heumadener Führung. Spiel gedreht. Selbstverschuldet und völlig unnötig in Rückstand, kam der KV Plieningen jedoch in der Schlussminute nochmal zurück. Einen Freistoß, erneut von Nady Ibrocy, verwertete Gogo Kalpakidis zum späten Ausgleich. Die rote Karte gegen einen Heumadener in der Nachspielzeit wegen eines Schubsers, fiel nicht mehr ins Gewicht.

Vor allem im zweiten Spielabschnitt mangelte es an vielem bei der Wolferelf. In sofern ist das späte Unentschieden durchaus als glücklich zu bezeichnen. Schaut man auf die erste Halbzeit, so fühlt sich die Punkteteilung jedoch wie eine Niederlage an. Sicher ist daher nur eins, dies war ein Spiel aus dem man viel lernen kann. Nun liegt es an jedem einzelnen, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.  H.D.    

TSV Bernhausen   KV Plieningen  2:0

Auswärts beim Tabellenführer. Es gibt sicher einfachere Spiele in einer Saison. Oder sind dies gerade die einfachsten Spiele, weil man nur gewinnen kann? Der KV Plieningen wollte jedenfalls, trotz zahlreicher Ausfälle, auch beim TSV Bernhausen etwas Zählbares mitnehmen.

Dementsprechend engagiert ging das Plieninger Team in die Partie. Der erste Warnschuß von Nadyl Ibrocy strich nach sieben Minuten jedoch über den Kasten. Dann eine, wenn überhaupt, strittige Szene im Plieninger Strafraum. Manu Sobotta grätschte nach einem schönen Diagonalball gegen Daniel Till und spielt klar den Ball. Der Schiedsrichter hatte eine unglückliche Sicht, war sich aber offensichtlich dennoch sicher – Elfmeter. Daniel Preuss wartete bis sich der Torspieler bewegt und verwandelte souverän in die Tormitte. Der TSV Bernhausen war nun spielbestimmend, wenn auch ohne wirkliche Torraumszenen. Der KV dagegen verteidigte geschickt, konnte aber nur selten für Entlastung sorgen und tat sich in der Offensive schwer sich entscheidend durchzusetzen.

Im zweiten Durchgang waren erst ein paar Minuten gespielt, als Routinier Berkan Durak mit einem satten Flachschuß aus zwanzig Metern den zweiten Bernhäuser Treffer besorgen konnte. Zwar verteidigte die Mannschaft von Grigorios Dimoulatos weiter gut und ließ nur eine weitere wirkliche Chance des Tabellenführers zu, doch nach vorne tat sich die Wolferelf auch weiterhin schwer. Das änderte sich erst eine Viertelstunde vor Schluß.Den Auftakt machte ein Schuß von Nouri Labidi, den der Torspieler entschärfen konnte. Bei der anschließenden Ecke kam Süleyman Sahin frei zum Kopfball, war aber etwas überrascht. Auch Yannis Karas und erneut Nadyl Ibrocy hatten noch Chancen, das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Letztlich blieb es aber beim insgesamt verdienten Bernhäuser Erfolg.

Der KV Plieningen geriet sehr unglücklich auf die Verliererstrasse und wurde für eine engagierte Defensivleistung nicht belohnt. Dennoch ein verdienter Erfolg der Bernhäuser Mannschaft, die über weite Strecken spielbestimmend war und die wenigen Chancen die es auf beiden Seiten gab, konsequenter nutzen konnte.      H.D.